Die strategische Ausrichtung der innova als Nischenanbieterin erfordert ausgeprägte Fähigkeiten Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Da es für Versicherungsprodukte keinen Patenschutz gibt, können diese von Mitbewerbern rasch und mit verhältnismässig geringem Aufwand jederzeit kopiert werden. Im Rahmen dieser Marktbedingungen steht innova vor der Herausforderung, innovative Angebote kontinuierlich und mit hoher Kadenz zu entwickeln. Dies wiederum setzt eine entsprechende Innovationskultur und ein systematisch betriebenes Innovationsmanagement voraus.
Innovationskultur. Innovationsgeist setzt Neugierde und Mut voraus. Zudem die Bereitschaft, sich zu verändern, Bekanntes hinter sich zu lassen und zu Neuem aufzubrechen. innova hat auf der Basis von sechs Innovationstreibern eine eigene Innovationskultur entwickelt.
Innovationsprozess. Der Innovationsprozess durchläuft vier Phasen. Am Ende jeder Phase entscheiden wir, ob und wann die nächste Phase durchgeführt wird. Dieses Vorgehen gewährt uns eine hohe Flexibilität und verhindert zugleich, dass Projekte auch dann weitergeführt werden, wenn die angestrebten Ziele nicht realisierbar sind.
1. Innovationsphase: Innovationsideen suchen und sammeln.
Innovationsideen von Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartnern werden in der Innovationsdatenbank erfasst und unseren Schlüsselprozessen zugeordnet. Anschliessend werden die Innovationsideen im Intranet-Chatroom diskutiert und ergänzt.
2. Inkubationsphase: Erfolgsversprechenden Ideen auswählen und bewerten sowie in spezifische Projekte umwandeln.
Ein aus Führungskräften und Mitarbeitern zusammengesetztes innovationsBOARD bewertet die Innovationsideen nach einem standardisierten Verfahren und stellt zuhanden der Geschäftsleitung einen Antrag zum weiteren Vorgehen. Ideen mit hoher Komplexität und erheblichen Risiken werden im Rahmen eines innovationsCAMP unter Beizug interner und externer Spezialisten konkretisiert. Anschliessend entsteht die Voranalyse. Für die übrigen Ideen werden Bedürfnisevaluationen durchgeführt. Zum Abschluss der Inkubationsphase entscheidet die Geschäftsleitung auf Antrag, ob eine Idee realisiert oder eliminiert wird.
3. Realisationsphase: Innovationsprojekte durchsetzen und verwirklichen.
Für die Innovationsideen werden im Rahmen von Projekten Detailkonzepte erstellt und die Einführungsphase vorbereitet. Die Geschäftsleitung entscheidet abschliessend auf Antrag der Projektteams über die Einführung der Ideen.
4. Einführungsphase – Markteinführung.
Die Innovationsprojekte werden abgeschlossen und die Ideen werden im Markt eingeführt.